Der TagPorno-Unternehmer Thylmann vor Gericht verurteilt
Es reicht nicht brav seine Steuern zu zahlen, wenn das Finanzamt eine Summe geschätzt hat - das ist spätestens jetzt dem Unternehmer Fabian Thylmann klar, der wegen Steuerhinterziehung eine Bewährungsstrafe bekommt. Das Landgericht Aachen verurteilt den 38-jährigen zu einem Jahr und vier Monaten Freiheitsstrafe.
Thylmann gab in dem Prozess zu, für die Jahre 2005 bis 2010 keine Einkommens- und Gewerbesteuererklärung bei seinem zuständigen Finanzamt Aachen abgegeben zu haben. Damals betrieb er über eine Firma IT-Consulting.
Die Beträge wurden von der Finanzbehörde zwar geschätzt und von Thylmann auch gezahlt - seine Einkünfte waren in der Realität aber deutlich höher. Den entstandenen Steuerschaden summierte das Gericht auf rund 680.000 Euro. Thylmann hatte das Geld bereits vor dem Prozess nachgezahlt.
Der Unternehmer war einst zum "Porno-König" aufgestiegen, da er am Unternehmen Manwin beteiligt war, das Seiten wie YouPorn betrieb.