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Der TagPorno-Unternehmer Thylmann vor Gericht verurteilt

19.12.2016, 14:50 Uhr

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Thylmann, hier mit seinem Anwalt, wirkt auf den Fotos aus dem Gerichtssaal locker und entspannt. (Foto: dpa)

Es reicht nicht brav seine Steuern zu zahlen, wenn das Finanzamt eine Summe geschätzt hat - das ist spätestens jetzt dem Unternehmer Fabian Thylmann klar, der wegen Steuerhinterziehung eine Bewährungsstrafe bekommt. Das Landgericht Aachen verurteilt den 38-jährigen zu einem Jahr und vier Monaten Freiheitsstrafe.

  • Thylmann gab in dem Prozess zu, für die Jahre 2005 bis 2010 keine Einkommens- und Gewerbesteuererklärung bei seinem zuständigen Finanzamt Aachen abgegeben zu haben. Damals betrieb er über eine Firma IT-Consulting.

  • Die Beträge wurden von der Finanzbehörde zwar geschätzt und von Thylmann auch gezahlt - seine Einkünfte waren in der Realität aber deutlich höher. Den entstandenen Steuerschaden summierte das Gericht auf rund 680.000 Euro. Thylmann hatte das Geld bereits vor dem Prozess nachgezahlt.

  • Der Unternehmer war einst zum "Porno-König" aufgestiegen, da er am Unternehmen Manwin beteiligt war, das Seiten wie YouPorn betrieb.

Quelle: ntv.de