Der TagPost will Briefporto vorzeitig erhöhen
Eigentlich steht eine Erhöhung noch gar nicht an, die letzte erfolgte 2022, jetzt hat die Deutsche Post aber ein Widerruf der sogenannten Price-Cap-Maßgrößenentscheidung bei der Bundesnetzagentur beantragt. "Eine Erhöhung der Preise fällt uns in Hinblick auf die berechtigten Interessen unserer Kundinnen und Kunden nicht leicht", argumentierte Post-Managerin Nikola Hagleitner. Angesichts der Inflation, höherer Energiepreise, des jüngsten Tarifabschlusses sowie unerwartet stark abnehmender Briefmengen führe daran aber kein Weg vorbei. Das Bonner Unternehmen darf das Porto nicht selbst festlegen. Stattdessen macht die Netzagentur Vorgaben, wie die Post an der Preisschraube drehen darf. Normalweise geschieht dies alle drei Jahre. Die aktuellen Preise gelten seit Anfang 2022, als sich der Inlandsstandardbrief von 80 auf 85 Cent verteuerte. Das jetzige Porto läuft planmäßig Ende 2024 aus. Um welchen Betrag die Preise steigen sollen, ist noch nicht veröffentlicht worden.