Der TagPräsidentschaftskandidat Juppé blamiert sich
Den Wahlkampf in den USA haben wir überstanden. Aber die nächste große Wahl macht sich bereits bemerkbar: Im kommenden Jahr wählt Frankreich ein neues Staatsoberhaupt. Auch dort geht es nicht ohne Pannen ab:
Ex-Premier Alain Juppé führt in einem Interview ausgerechnet eine "Verkäuferin von Prisunic" als Beispiel an, um ein Argument zu untermauern.
Das Problem dabei: Die Supermarktkette Prisunic gibt es seit fast 15 Jahren nicht mehr.
Der Spott lässt nicht lange auf sich warten: "Alain Juppé kauft in der Vergangenheit ein", schreibt ein Twitter-Nutzer, ein anderer bezeichnete den Bürgermeister von Bordeaux als "Vintage-Kandidaten".
Übrigens: Im Oktober blamierte sich bereits Kandidat Jean-François Copé - er nannte als Preis eines Pain au chocolat "vielleicht so zehn oder 15 Cent". Tatsächlich ist es etwa ein Euro.