Der TagPraktikanten werfen UN Menschenrechtsverletzung vor
Kürzlich erregte ein Praktikant bei den Vereinten Nationen in Genf weltweit Aufmerksamkeit, weil er in einem Zelt übernachtete. Er könne sich die horrenden Mieten in der UN-Stadt nicht leisten, hieß es. Später bekannte er dann, dass er sich zwar selbst ein Zimmer hätte leisten können, aber auf die Ungerechtigkeit hinweisen wollte, dass sich nur Kinder wohlhabender Eltern die stets unbezahlten Praktika bei den UN leisten könnten.
Nun haben sich die Praktikanten bei der Uno zusammengetan. Eine Gruppe namens Quality and Fairly Remunerated Internships Initiative schrieb direkt an Uno-Chef Ban Ki Moon.
Die Praktikanten schreiben unter anderem, dass die Weltorganisation ihre eigenen Werte verrate, indem sie vor allem jungen Leuten aus ärmeren Ländern den Berufseinstieg weitgehend unmöglich mache. Denn die unbezahlten Praktika gelten als wichtiger Schritt für eine Karriere in internationalen Organisationen.
Außerdem schreibe die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit für alle vor.