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Der TagPro Asyl: "ganz bittere Entscheidungen"

28.01.2016, 21:33 Uhr

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Flüchtlinge am Bahnhof in Passau. (Foto: picture alliance / dpa)

Die große Koalition hat sich darauf geeinigt, den Familiennachzug für bestimmte Flüchtlinge einzuschränken. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl sprach von einem gravierenden "Eingriff in das Grundrecht auf das Zusammenleben als Familie". Den Betroffenen bleibe dadurch nur, illegale Wege zu gehen. Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt lehnte auch die Pläne der großen Koalition ab, Marokko, Algerien und Tunesien zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären: "Dort finden Menschenrechtsverletzungen statt." Die Beschlüsse der großen Koalition zur Flüchtlingspolitik seien "ganz bittere Entscheidungen".

Quelle: ntv.de