Der TagPromis flüchten aus Malibu - Waldbrand außer Kontrolle
Malibu, rund 50 Kilometer westlich von Los Angeles, ist als Wohnort vieler Filmstars bekannt. Doch in den vergangenen Jahren machten auch immer wieder verheerende Waldbrände rund um den Küstenort Schlagzeilen. So auch in diesem Winter: Die Flammen des "Franklin Fire", das am späten Montagabend ausgebrochen ist, sind aus dem hügeligen Hinterland bis an die Strände vorgedrungen. Nach Mitteilung der Stadtverwaltung wurde die berühmte Küstenstraße Pacific Coast Highway streckenweise gesperrt. In der Ortschaft seien auch Häuser in der Nähe des Piers in Gefahr, hieß es. Entlang der brennenden Pazifikküste kämpften mehr als 700 Feuerwehrleute gegen den rasch um sich greifenden Waldbrand an. Bislang ist es nicht gelungen, die Flammen einzuzingeln. Die Brandursache ist nicht bekannt. Starke Santa-Ana-Winde, die vor allem im Herbst und Winter auftreten, erschweren die Löscharbeiten.
Tausende Anwohner flüchteten inzwischen aus den betroffenen Gebieten - darunter auch einige Prominente. "Beängstigende Zeiten", schrieb Oscar-Preisträgerin Mira Sorvino auf der Plattform X. Sie hätten ihr Haus mitten in der Nacht mit Kindern und Haustieren geräumt. Cher habe ihr Haus geräumt und sei mit ihren Haustieren in einem Hotel untergekommen, teilte die Sprecherin der Sängerin und Schauspielerin laut der "New York Times" mit. Er und seine Frau hätten sich vor diesen "schrecklichen Feuern" mit ihren Tieren in Sicherheit gebracht, schrieb der Schauspieler Dick Van Dyke auf Facebook. Berichten zufolge sollen auch zahlreiche andere Stars betroffen sein, darunter die neue Villa von Beyoncé und Jay-Z, das Anwesen von Lady Gaga sowie die Häuser von Julia Roberts und Jonah Hill.