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Der Tag Prozess gegen Nürburgring-Geschäftsmann geht doch weiter

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Der Freizeitpark "Grüne Hölle" samt Achterbahn - die allerdings nie fuhr.

(Foto: imago stock&people)

Das eingestellte Strafverfahren gegen einen einstigen Nürburgring-Finanzvermittler muss wieder aufgerollt werden.

  • Neun Jahre nach der spektakulär gescheiterten Finanzierung für den zu groß geratenen Freizeitpark an der Rennstrecke in der Eifel hat das Oberlandesgericht Koblenz nun die Neuauflage beschlossen.
  • Das Landgericht Mainz hatte im Mai 2018 die Einstellung des Verfahrens beschlossen, weil es zu den zwei angeklagten mutmaßlichen Urkundenfälschungen im Ausland gekommen sei. Dort greife deutsches Recht nicht.
  • Dabei ging es um zwei ungedeckte Schecks über 99 Millionen Dollar. Der Prozess platzte am sechsten Verhandlungstag, weil die Beweislage laut Gericht zu dünn war und erst ein Schlüsselzeuge in den USA vernommen werden sollte. Für den neuen Ring-Vergnügungspark mit Kosten von rund 330 Millionen Euro musste einst das Land Rheinland-Pfalz mit Steuergeld einspringen.

Quelle: n-tv.de