Der Tag

Der Tag"Purer Vernichtungswille": Bochumer sticht über 30 Mal auf Ehefrau ein

17.07.2025, 17:54 Uhr

Nach einer tödlichen Messerattacke auf seine Ehefrau ist ein Mann aus Bochum zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt worden. Er hatte am 22. Dezember vergangenen Jahres über 30 Mal mit einem Küchenmesser auf die 56-Jährige eingestochen. Seine Frau starb im Badezimmer der gemeinsamen Bochumer Wohnung. Im Urteil des Bochumer Schwurgerichts war von "purem Vernichtungswillen" die Rede.

  • Der 58-jährige Deutsche habe nicht akzeptieren wollen, dass sich seine Frau von ihm habe scheiden lassen wollen. "Er hat entschieden, dass diese Frau nicht weiterleben darf", sagte Richter Volker Talarowski bei der Urteilsbegründung. Wenn er sie nicht haben könne, dürfe sie keiner haben.

  • Der Angeklagte hatte nach der Tat direkt die Polizei angerufen. Dabei sagte er diese Worte: "Ich wollte melden, dass ich meine Frau umgebracht habe. Ich habe sie erstochen."

  • Später erzählte er den Beamten auch noch, dass seine Ehefrau eine Beziehung mit einem anderen Mann führe und er deshalb zum 1. Januar 2025 habe ausziehen sollen.

  • In dem Notruf, der im Prozess vorgespielt wurde, hieß es dazu unter anderem: "Die wollte mich entsorgen. Die machte sich ständig einen schönen Lenz. Ich konnte es nicht mehr ertragen."

Quelle: ntv.de