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Der TagRechter Hardliner wird US-Botschafter in Israel

24.03.2017, 06:57 Uhr
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David Friedman (Foto: REUTERS)

Die israelische Rechte wird feiern, gemäßigte Gruppen dürften die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Der rechte Hardliner David Friedman wird US-Botschafter in Israel. Der Senat in Washington stimmte der Nominierung des jüdischen Rechtsanwalts zu.

  • Friedman befürwortet die Ausweitung der jüdischen Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten sowie die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Die Siedlungsfrage sowie der Status von Jerusalem gehören zu den strittigsten Fragen des Nahost-Konflikts.

  • Der von US-Präsident Trump ernannte Friedman steht mit seinen Positionen zum Nahost-Konflikt der israelischen Rechten nahe. Er wird nicht nur von den oppositionellen US-Demokraten, sondern auch linksgerichteten jüdischen Gruppierungen in den Vereinigen Staaten heftig kritisiert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich hingegen erfreut über die Bestätigung von Friedmans Nominierung. Dieser werde als "enger Freund Israels" herzlich empfangen werden, schrieb Netanjahu bei Twitter.

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