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Der TagRechtsextreme planen Randale bei US-Pride-Event - Dutzende Festnahmen

12.06.2022, 13:32 Uhr

Die US-Polizei hat 31 Angehörige einer rechtsextremen Gruppe festgenommen, die Randale bei einer Gay-Pride-Veranstaltung im Bundesstaat Idaho geplant haben sollen. Ein Anwohner habe die Beamten zunächst informiert, dass eine "kleine Armee" sich auf einem Hotelparkplatz versammelt habe und in einen Lastwagen steige, sagte Lee White von der Polizei in Coeur d'Alene bei einer Pressekonferenz. Wenige Minuten später sei der Truck angehalten und die Gruppe festgenommen worden - noch bevor sie ihre Pläne in die Tat habe umsetzen können. "Sie kamen, um in der Innenstadt zu randalieren", sagte White.

In der 55.000-Einwohner Stadt fand am Samstagnachmittag (Ortszeit) eine Veranstaltung der örtlichen Pride Alliance statt, zu der Mitglieder der LGTBQ-Gemeinde gehören. Ersten Ermittlungen zufolge hatten die Festgenommenen mindestens eine Rauchgranate sowie eine Art Einsatzplan dabei. Es handele sich um Bürger aus verschiedenen US-Bundesstaaten. Sie seien maskiert gewesen, hätten khakifarbene Hosen getragen sowie Schilde und weitere Ausrüstung im Gepäck gehabt. Die Festgenommenen gehören nach Angaben der Ermittler der Gruppe Patriot Front an. Diese sei in Folge des Neonazi-Aufmarsches in Charlottesville vor rund fünf Jahren entstanden, schreibt die in den USA ansässige Anti-Diskriminierung-Organisation ADL.

Quelle: ntv.de