Der TagRechtsextremen-Schiffstour endet in Barcelona

Es war eine Aktion, die für Aufsehen sorgte, ihr Ende ist nun eher unrühmlich. Rechtsextreme von der "Identitären Bewegung" hatten ein Schiff, die "C-Star", gechartert und wollten damit im Mittelmeer die Arbeit von Flüchtlingshelfern blockieren. Eine Pannenserie folgte stattdessen. Nun ist das Schiff in Barcelona vor Anker gegangen. Wie die "taz" berichtet, teilte das dortige Rote Kreuz mit, die Crew sei nicht bezahlt worden und könne keinen Treibstoff, Essen und Wasser kaufen. Das Rote Kreuz habe das Schiff versorgt und schließlich erlaubt, dass es aus humanitären Gründen in Barcelona anlegen durfte. Die Matrosen kämen aus Sri Lanka und seien in "schlimmen gesundheitlichem Zustand". Die Rechtsextremen hatten da das Schiff schon verlassen. Einer von ihnen twitterte, man habe die Charter bezahlt und sei von Bord gegangen. Laut "taz" ist es möglich, dass der Schiffseigner das Geld nicht an die Crew weiterleitete.
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