Der TagRepublikaner und Veteranen kritisieren Trump
Nach seinen Entgleisungen rund um die Familie eines getöteten US-Soldaten bekommt der Republikaner Donald Trump nun auch heftigen Gegenwind von US-Kriegsveteranen.
Die Veterans of Foreign Wars (VFW) erklärten, die Organisation werde es auch in einem Wahljahr "nicht tolerieren", dass Angehörige getöteter Soldaten beschimpft würden, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausübten. Trump habe mit seinen Äußerungen zur Familie Khan eine Grenze überschritten.
Auch die Familien von 23 ebenfalls getöteten US-Soldaten kritisierten den Rechtspopulisten für dessen "abstoßende und persönlich beleidigende" Äußerungen. Sie forderten eine Entschuldigung.
Der ehemalige republikanische Gouverneur des Bundesstaats Florida, Jeb Bush, bezeichnete Trumps erneute Entgleisungen als "unglaublich respektlos", der republikanische Parteichef Reince Priebus sagte, die Familie Khan müsse für Angriffe "tabu" sein.
Khizr Khan, der Vater des 2004 im Irak gefallenen US-Soldaten Humayun Khan, hatte Trump vorgehalten, im Gegensatz zu ihm "nichts und niemanden geopfert" zu haben. Der republikanische Präsidentschaftskandidat verteidigte sich und äußerte sich zudem abfällig über Khans Frau.