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Der TagRepublikanerin will Trans-Abgeordneter Zugang zu Damentoilette verwehren

19.11.2024, 18:34 Uhr

Nach dem Einzug der ersten Transfrau ins US-Repräsentantenhaus will eine republikanische Abgeordnete dieser den Zugang zu den Damentoiletten verwehren. "Die biologischen Männer haben nichts in den privaten Räumlichkeiten von Frauen zu suchen. Punkt", schrieb die republikanische Abgeordnete Nancy Mace im Onlinedienst X. Dazu präsentierte sie eine entsprechende Resolution.

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Demokratin Sarah McBride zog ins Repräsentantenhaus ein. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Der Vorstoß der Republikanerin richtet sich gegen die Demokratin Sarah McBride, die bei der Kongresswahl am 5. November als erste Transfrau in das Repräsentantenhaus gewählt wurde. McBride bedauerte ein "Manöver der extremen Rechten". Damit solle verschleiert werden, dass die Republikanische Partei des wiedergewählten Rechtspopulisten Donald Trump "keinerlei Lösung für die Probleme der Amerikaner" parat hätte.

Das bedeutet trans*

Menschen, die trans* sind, identifizieren sich nicht mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Manche verwenden auch den Begriff Transgeschlechtlichkeit. Einige fühlen sich schon seit der Kindheit im "falschen Körper", anderen wird im Laufe ihres Lebens klar, dass sie sich beispielsweise weder als Mann noch als Frau fühlen. Dabei ist es unerheblich, ob medizinische Maßnahmen wie eine Hormonbehandlung oder eine Geschlechtsangleichung vorgenommen werden. Trans* fungiert hier als Oberbegriff, der andere Begriffe wie "transident", "transgender" oder "transsexuell" mit einschließt. Das Sternchen dient als Platzhalter für die verschiedenen Endungen. Die Selbstbezeichnungen von trans*-Menschen sind vielfältig. Einige bezeichnen sich ausdrücklich als trans*-Frau oder trans*-Mann, andere verzichten auf eine eindeutige geschlechtsidentitäre Zuordnung.

Quelle: ntv.de