Der TagRiesiger Eisberg in der Antarktis abgebrochen
Die Dimensionen sind gewaltig: Ein Eisberg so groß wie das Stadtgebiet von London ist in der Antarktis abgebrochen - 1600 Quadratkilometer misst die Eismasse, die sich in der vergangenen Woche zwischen den australischen Forschungsstationen Davis und Mawson löste.
Mit dem Klimawandel hat der Abbruch aber offenbar nichts zu tun: "Wir glauben nicht, dass dieses Ereignis mit dem Klimawandel zusammenhängt. Das ist Teil des normalen Zyklus im Schelfeis, wo wir alle 60 bis 70 Jahre große Kalb-Ereignisse sehen", sagte Helen Amanda Fricker von der US-amerikanischen Scripps Institution of Oceanography. Schelfeise sind auf dem Meer schwimmende Eisplatten, die von Gletschern gespeist werden und mit diesen noch verbunden sind. Weil immer mehr Eis nachkommt, brechen an den äußeren Kanten regelmäßig Eismassen ab.