Der TagRoyals reisen zu US-Staatsbesuch, britisch-deutscher Wirtschaftsgipfel und Block-Prozess – das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Die Schüsse beim Washingtoner Presse-Dinner am Samstag werden uns weiterhin beschäftigten. Was zum Wochenstart außerdem ansteht, finden Sie hier aufgelistet.
Der britische König Charles III. und seine Frau Königin Camilla werden zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA erwartet. Wie der Palast mitteilt, wurden die Pläne nach den Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington überprüft. Die Reise soll stattfinden.
Im Block-Prozess befragt das Landgericht Hamburg einen weiteren mutmaßlichen Entführer. Er könnte den Ermittlungen zufolge einer der Fahrer der Autos gewesen sein. Der Mann und drei andere Beschuldigte aus Israel hatten sich mitten im laufenden Prozess gemeldet, die Justiz gewährte ihnen für ihre Zeugenaussage sicheres Geleit.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihr britischer Kollege Peter Kyle halten beim deutsch-britischen Wirtschaftsforum in Berlin die Eröffnungsreden. Der Wirtschaftsgipfel baut auf dem im Juli 2025 unterschriebenen Kensington-Vertrag beider Staaten auf, mit dem schrittweise eine vertiefte Zusammenarbeit in Verteidigung, Sicherheit, Wirtschaft, Gesundheit und Kultur vereinbart wurde.
Der Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kommt zu einer zweitägigen Klausurtagung zusammen, bei der es um die Lage der deutschen Wirtschaft sowie die Außen- und Sicherheitspolitik gehen wird. Zum Auftakt ist EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu Gast. Am Abend ist eine Aussprache mit Bundeskanzler Friedrich Merz zur allgemeinen politischen Lage geplant.
Außenminister Johann Wadephul reist vor dem Hintergrund der Auswirkungen des Iran-Kriegs auf Energiepreise und Wirtschaft zu einem zweitägigen Besuch bei den Vereinten Nationen. In New York will er an einer Debatte des UN-Sicherheitsrats zum Thema maritime Sicherheit teilnehmen und eine Rede halten. Dabei dürfte die Lage in der Straße von Hormus sowie die Sicherheit der freien Schifffahrt im Zentrum stehen.
Knapp sechs Monate nach der Festnahme eines 22-jährigen Syrers, der einen Anschlag geplant haben soll, kommt es zum Prozess vor dem Berliner Landgericht. Die Anklage lautet unter anderem auf Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat, Terrorismusfinanzierung sowie Verbreiten von Propagandamitteln terroristischer Organisationen.
Mein Name ist Heidi Ulrich - erreichbar via heidi.ulrich(at)ntv.de.