Der TagRussland wehrt sich gegen Aleppo-Vorwürfe
Gestern ging das Bild eines kleinen Jungen um die Welt, der blutverschmiert und staubbedeckt in einem Krankenwagen von Aleppo fotografiert wurde. Dabei stand die Frage im Raum, ob er Opfer russischer Bomben geworden sein könnte - das dementiert das russische Militär nun. "Wir haben mehrfach unterstrichen, dass die Flugzeuge der russischen Luftwaffe in Syrien nicht gegen Ziele in bewohnten Gebieten aktiv sind", sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Seiner Analyse der Bilder von den Zerstörungen nach hätten Rebellen den Stadtteil mit Minen oder Gasballons beschossen. Westliche Medien versuchten nun, "mit schablonenhafter Propaganda anti-russischer Ausrichtung" Moskau die Schuld zuzuschieben, sagte Konaschenkow. Die Rebellen werfen Russland vor, immer wieder zivile Einrichtungen zu treffen.