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Der TagSPD-Duo fordert Pistorius-Kandidatur und Scholz-Rückzug

11.11.2024, 14:31 Uhr

Neuwahlen rücken näher und Olaf Scholz gilt als klarer Kanzlerkandidat der SPD - wenn da nicht Boris Pistorius wäre. Seit Monaten schon gibt es immer wieder Stimmen, die mauscheln, mit Pistorius als Frontmann würde die SPD im Wahlkampf besser dastehen. Zwei SPD-Politiker sind nun damit an die Öffentlichkeit gegangen. Markus Schreiber und Tim Stoberock aus Hamburg haben sich auf Instagram für Pistorius ausgesprochen. "Wir glauben, dass das negative Bild, das die Menschen im Land von ihm haben, nicht mehr zu reparieren ist", schreiben sie in einem Statement. "Olaf Scholz hat sich in der Vergangenheit darauf konzentriert, Kompromisse mühsam in monatelangem Ringen in internen Runden zu erzielen, die er anschließend in technokratischer Sprache verkündete, kurz bevor sie von den Koalitionspartnern von hinten wieder zerschossen wurden."

Der Kanzler habe zwar gute Arbeit geleistet, es aber nicht geschafft, "die Menschen mitzunehmen und Führungsstärke zu kommunizieren". Deshalb seien unter Boris Pistorius die Chancen auf ein gutes Abschneiden der SPD höher. Pistorius, der in Umfragewerten regelmäßig als beliebtester Politiker Deutschlands auffällt, könne "neue Zuversicht vermitteln" und stehe "für ein Machen und eine klare Sprache".

Quelle: ntv.de