Der TagSchäuble regt Kanzlerkandidaten von der CSU an
Die CDU will wohl Anfang des neuen Jahres entscheiden, wer neuer Parteivorsitzender wird. Außerdem muss die Union noch ihren Kanzlerkandidaten küren. Die bisherige CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sieht es so: CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur sollen in einer Hand liegen. CSU-Chef Markus Söder ist da anderer Meinung. Und auch für Bundestagspräsident Schäuble muss der CDU-Vorsitzende nicht gleich Kanzlerkandidat sein. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bringt der CDU-Politiker auch jemanden von der CSU für die Kanzlerkandidatur ins Gespräch: "Die Zahl derjenigen, die in Frage kommen, ist überschaubar: fünf, sechs, sieben, acht, darunter auch Frauen, vielleicht jemand von der CSU." Namen will er aber nicht nennen. Für den CDU-Vorsitz haben bisher Laschet, Röttgen und Merz ihren Hut in den Ring geworfen. "Jeder CDU-Vorsitzende muss geeignet sein, Kanzlerkandidat und Kanzler zu werden - und muss es wollen. Aber es kann auch ein anderer werden. Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber von der CSU waren bekanntlich ebenfalls Kanzlerkandidaten", sagt Schäuble.