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Der TagSchäuble regt Kanzlerkandidaten von der CSU an

18.12.2020, 08:13 Uhr

Die CDU will wohl Anfang des neuen Jahres entscheiden, wer neuer Parteivorsitzender wird. Außerdem muss die Union noch ihren Kanzlerkandidaten küren. Die bisherige CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sieht es so: CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur sollen in einer Hand liegen. CSU-Chef Markus Söder ist da anderer Meinung. Und auch für Bundestagspräsident Schäuble muss der CDU-Vorsitzende nicht gleich Kanzlerkandidat sein. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bringt der CDU-Politiker auch jemanden von der CSU für die Kanzlerkandidatur ins Gespräch: "Die Zahl derjenigen, die in Frage kommen, ist überschaubar: fünf, sechs, sieben, acht, darunter auch Frauen, vielleicht jemand von der CSU." Namen will er aber nicht nennen. Für den CDU-Vorsitz haben bisher Laschet, Röttgen und Merz ihren Hut in den Ring geworfen. "Jeder CDU-Vorsitzende muss geeignet sein, Kanzlerkandidat und Kanzler zu werden - und muss es wollen. Aber es kann auch ein anderer werden. Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber von der CSU waren bekanntlich ebenfalls Kanzlerkandidaten", sagt Schäuble.

Quelle: ntv.de