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Der TagSchlamm-Lawinen begraben mindestens 60 Häuser in Peru

15.03.2022, 21:04 Uhr
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Dieses von der Gemeinde Parcoy zur Verfügung gestellte Foto zeigt Häuser unterhalb des Wegs einer Schlammlawine. (Foto: picture alliance/dpa/Parcoy Municipality/AP)

Im Norden Perus sind mindestens sechs Menschen nach einem Erdrutsch vermisst gemeldet worden. Der Erdrutsch habe nach ersten Informationen zwischen 60 und 80 Häuser erfasst, sagte der Gouverneur der Region La Libertad, Manuel Llempén, dem Rundfunksender RPP. Der Erdrutsch ereignete sich demnach in dem Anden-Dorf Retamas. Jorge Luis Escobar, ein Vertreter des Gesundheitsministeriums, sagte dem Sender N television, unter den Vermissten seien auch drei Kinder.

Berichte über Todesfälle lagen zunächst nicht vor. Mehrere Menschen wurden von Nachbarn aus den Schlamm-Massen geborgen. Die Anwohner durchbrachen dabei Dächer und Mauern, um zu den eingeschlossenen Menschen vorzudringen. Der Erdrutsch wurde vermutlich durch heftige Regenfälle ausgelöst.

Quelle: ntv.de