Der Tag

Der TagSchlesinger-Anwalt: Forderung an RBB nach Ruhegeld verringert sich wegen neuen Jobs

05.04.2023, 19:44 Uhr

Die Betriebsrenten-Forderung der fristlos entlassenen RBB-Intendantin Patricia Schlesinger an den ARD-Sender verringert sich nach Aussagen ihres Medienanwalts. Aber um wie viel genau, sagte Ralf Höcker nicht. Schlesinger klagte zuvor eine Betriebsrente von 18.384,54 Euro pro Monat ein. Laut Schlesingers Anwalt ist der Grund für die Verringerung ein neuer Job, den die 61-Jährige seit einigen Wochen habe. "Sie arbeitet für ein international tätiges Unternehmen an dessen Hamburger und Berliner Standorten. Sie ist in dieser Funktion viel unterwegs." Den Namen des Unternehmens und die Position Schlesingers nannte der Anwalt nicht. Er führte weiter aus: "Ihr Anspruch auf Zahlung einer Betriebsrente, den sie sich in über 30 Jahren Tätigkeit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erarbeitet hat, verringert sich dadurch, weil ihr Gehalt zum Teil auf den Rentenanspruch angerechnet wird."

  • Nach Angaben des Landgerichts vom Februar verlangt die Klägerin Ruhegeld auf der Grundlage eines beendeten Dienstverhältnisses.

  • Mit Ruhegeld ist gemeint, dass man auch nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses unter bestimmten Voraussetzungen Geld vom früheren Arbeitgeber bekommt.

Quelle: ntv.de