Der TagScholz will sich für Nordmazedonien starkmachen
Nordmazedonien ist schon seit 2005 EU-Beitrittskandidat, damals hieß das Land sogar noch anders. Bis heute sind die Verhandlungen über eine Mitgliedschaft aber aus verschiedenen Gründen nicht aufgenommen worden. Seit Ende 2020 blockiert Bulgarien den Start der Verhandlungen wegen eines Streits um Geschichtsschreibung und die Rechte der bulgarischen Minderheit in Nordmazedonien. Bundeskanzler Scholz hat darüber heute mit den Regierungschefs sowohl in Skopje, als auch in Sofia gesprochen. Scholz sagte Nordmazedoniens Regierungschef Kovacevski seine Unterstützung zu. Das Land habe alle Beitrittsanforderungen erfüllt. Er werde sich dafür einsetzen, "dass jetzt der nächste Schritt erfolgt." Kovacevski forderte "grünes Licht" beim EU-Gipfel in knapp zwei Wochen. Bulgarien beharrt jedoch weiter auf Vorbedingungen für die Verhandlungen. Unter anderem müsse durch die EU garantiert werden, dass die in Nordmazedonien lebenden Bulgaren in die Verfassung aufgenommen werden, damit ihre Rechte eingehalten würden, sagte der bulgarische Regierungschef Petkow.