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Der Tag Schrecklicher "Rekord": Fünf Verkehrs-Tote in Brandenburg an einem Wochenende

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In Schildow verlor ein Fahrer die Kontrolle über sei Fahrzeug.

(Foto: imago images/CHP)

Vor ein paar Stunden haben wir vier Tote vermeldet, inzwischen sind es fünf, denn ein weiter schrecklicher Unfall erschüttert das beschauliche Brandenburg: Bei drei schweren Unfällen sind am Wochenende in Brandenburg fünf Menschen ums Leben gekommen. Eine Fußgängerin wurde von einem SUV erfasst, zwei Jugendliche starben nach dem Aufprall ihres Auto auf einen Baum und eine 65-Jährige und ihr 31 Jahre alter Sohn wurden tödlich verletzt, als ihr Transporter an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug gerammt wurde.

Die 60 Jahre alte Fußgängerin wurde am Sonntagnachmittag in Schildow von einem SUV erfasst. Die Frau war mit einem zweijährigen Kind und dessen Vater unterwegs, als der Fahrer gegen 16.00 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache in die Familie auf dem Gehweg fuhr. Die Großmutter starb noch am Unfallort. Das Kind erlitt laut Polizei leichte Kopfverletzungen, der 36 Jahre alte Vater eine Beinfraktur. Beide wurden mit einem Rettungshubschrauber in ein Unfallklinikum gebracht. Die Identität des verletzten Unfallfahrers war zunächst laut Polizei noch nicht geklärt. Um die Hintergründe des Unfalls zu klären, habe die Staatsanwaltschaft einen Gutachter beauftragt.

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In diesem Auto saßen sechs Jugendliche, zwei sind tot.

(Foto: dpa)

Dies erfolgte auch im Fall eines Unfalls am Samstagabend nördlich von Pritzwalk. Dort kam ein Auto mit sechs Jugendlichen von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Für den 17 Jahre alten Fahrer und einen 15-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Vier weitere Insassen - drei Mädchen im Alter von 14, 16 und 17 Jahren und ein 18-Jähriger - wurden schwer verletzt. Laut Polizei fuhr der 17-Jährige ohne gültige Fahrerlaubnis.

Warum der Wagen gegen 21 Uhr von der Straße abkam, war zunächst nicht klar. Nachdem das Auto gegen den Baum krachte, schleuderte es weiter über die Straße zum gegenüberliegenden Grünstreifen. Die vier Schwerverletzten wurden per Rettungswagen und Hubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Auto wurde sichergestellt.

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Bei dem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Auto bei Grieben (Brandenburg) sind am Samstagmittag zwei Menschen ums Leben gekommen.

(Foto: dpa)

Zuvor waren im Löwenberger Land eine 65-Jährige und ihr 31 Jahre alter Sohn ums Leben gekommen, als ihr Transporter an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug der Linie RB54 gerammt wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Toten sollen am Montag obduziert werden. Nach Angaben der Polizei war der Transporter der Frau am Samstagmittag beim Überqueren eines unbeschrankten Bahnübergangs auf der Privatstrecke nahe des Ortes Grieben von dem Zug erfasst worden. Der Wagen sei dabei genau in der Mitte getroffen und über 100 Meter mitgeschleift worden.

Quelle: ntv.de

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