Der TagSchröder beklagt Diebstahl mehrerer Kunstwerke im Bundestag

Da er eine klare Distanzierung von seinem langjährigen Freund, dem russischen Präsident und Kriegstreiber Wladimir Putin, versäumt, ist Altkanzler Gerhard Schröder in der Gunst der Bevölkerung und in seiner eigenen Partei tief gefallen. Um dem SPD-Politiker wohl zu zeigen, wie "beliebt" er ist, greifen Unbekannte im Bundestag zu eher kindischen Mitteln: Aus dem Flur vor seinen Bundestagsbüros im Berliner Otto-Wels-Haus wurden drei Kunstwerke gestohlen. Das berichtet das Magazin "Stern" unter Berufung auf die Polizei im Bundestag. Demnach hat Schröder bereits am Montag Anzeige gestattet. Wohl nicht der erste Vorfall im Bundestag: Dem Bericht zufolge würden sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Angst vor Anfeindungen regelmäßig im Büro einschließen. In der gemeinsam genutzten Teeküche sollen laut Bericht etwa Lebensmittel seiner Angestellten beschädigt und Hinweisschilder entfernt worden sein, Reporter sollen unangemeldet die Büros betreten und gefilmt haben. Zu den "Mobbern", so schreibt der "Stern", soll auch der junge SPD-Abgeordnete Martin Diedenhofen gehören, dessen Büros in unmittelbarer Nachbarschaft liegen. Dass sein Personal kollektiv bereits gekündigt hat und der Bundestag ihm die Mittel für sein Büro kürzt, ist hier mal nebensächlich.
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