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Der TagSchüsse auf 17-Jährige: Gewerkschaft verteidigt Polizisten

07.03.2016, 13:06 Uhr

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So sah die Tür nach dem Polizeieinsatz aus. (Foto: dpa)

Am Wochenende schoss ein Beamter im Einsatz in Bremen eine 17-Jährige an. Es sieht aus, als habe ein Missverständnis dazu geführt. Der Stand der Dinge:

  • Der Beamte hatte auf eine geschlossene Wohnungstür geschossen, nachdem aus einem Spalt mit einer Gaspistole auf die Polizisten gefeuert worden war. Die Personen in der Wohnung vermuteten fälschlicherweise Angreifer vor der Tür.

  • Staatsanwalt Frank Passage sagt, der Polizist sei noch nicht befragt worden: "Er ist nicht vernehmungsfähig, weil er ein Knalltrauma hat." Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung oder versuchten Totschlags ermittelt.

  • Die Gewerkschaft der Polizei verteidigt den Beamten: "In solch einer Situation geht es ums Überleben", sagt der Bremer Landesvorsitzende Jochen Kopelke. Ob man einer Gaspistole oder einer Schusswaffe gegenüberstehe, sei generell schwer zu erkennen.

Quelle: ntv.de