Der TagSchwarzer bei Festival abgewiesen - Türsteher gekündigt

Nach einem mutmaßlich rassistischen Vorfall bei einem Open-Air-Festival in Münster ist einem Türsteher gekündigt worden. Er hatte einem schwarzen Polizeibeamten, der privat mit seinen beiden Söhnen unterwegs war, den Einlass verwehrt. "Der oder die Türsteher, die euch offensichtlich nur abgewiesen haben, weil ihr eine andere Hautfarbe als die weiße habt, wird/werden nie wieder an unserer Tür stehen", schrieb der Geschäftsführer des Clubs, auf dessen Gelände das DJ-Festival stattgefunden hat, bei Facebook an die betroffene Familie.
Auch der Party-Veranstalter teilte mit, dem Sicherheitsdienst-Mitarbeiter sofort gekündigt zu haben, und entschuldigte sich.
Öffentlich gemacht hat das Geschehen der abgewiesene Vater selbst: Victor Ocansey ist Polizeibeamter des Landes NRW und gleichzeitig Pressesprecher bei einer Landesoberbehörde.
In einem inzwischen mehr als tausendmal geteilten und hundertfach kommentierten Post schildert er, wie der Familie der Einlass verweigert wurde. Es sei ihnen erklärt worden, dass es mit ihnen nicht passe und sie das Geld der bereits erworbenen Tickets zurückbekämen. Er habe zunächst an einen Scherz geglaubt, beschrieb Ocansey, habe aber dann die demütigende Situation realisieren müssen.