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Der TagSchweinebestand erreicht tiefsten Stand seit Wiedervereinigung

26.06.2023, 09:40 Uhr

In Deutschland ist die Zahl der gehaltenen Schweine rückläufig. So sehr, dass sie mittlerweile den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hat. Am 3. Mai 2023 waren es nach vorläufigen Schätzungen 20,7 Millionen Schweine, im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 7,3 Prozent, also 1,62 Millionen Tieren. Im Zweijahresvergleich nahm der Bestand sogar um 16,1 Prozent oder 3,99 Millionen Tiere ab. Damit setze sich der rückläufige Trend weiter fort, teilte die Behörde mit. Der Konsum von Schweinefleisch in Deutschland sinkt seit Jahren. Von 2014 bis 2022 fiel dieser von rund 4,3 Millionen auf 3,3 Millionen Tonnen. Auch die Schweinefleischimporte nehmen ab. Waren es 2014 noch rund 1,1 Millionen Tonnen, sind es 2022 noch 894.000 Tonnen. Deutschland importiert übrigens Schweinefleisch aufgrund von Präferenzen. Zwar wird hierzulande viel produziert, allerdings mögen die Deutschen eher Edelteile, also Schinken, Schnitzel, Koteletts. Und von den jeweiligen Teilen haben die Schweine bekanntermaßen nur eine begrenzte Anzahl.

Quelle: ntv.de