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Der TagSechs Millionen Menschen leben in überbelegten Wohnungen

07.04.2020, 13:08 Uhr

Nicht nur in Zeiten von gewünschter sozialer Distanz sind enge Wohnverhältnisse eine besondere Belastung - mit Stand Ende 2018 waren davon rund sechs Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Damit lebten 7,4 Prozent der Bevölkerung in überbelegten Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Bei den Alleinerziehenden war dieser Anteil besonders hoch: 20 Prozent von ihnen lebten mit ihren Kindern auf beengtem Raum - verbunden mit dem damit einhergehenden Mangel an Privatsphäre. Im europäischen Vergleich sei der deutsche Wert aber ein geringer Anteil, hieß es: Der EU-28-Durchschnitt lag den Angaben zufolge bei 15,5 Prozent. Bei den Alleinerziehenden betrug der Durchschnitt 22,4 Prozent. Als überbelegt gilt eine Wohnung dann, wenn sie über zu wenige Zimmer im Verhältnis zur Zahl der Bewohner verfügt.

Quelle: ntv.de