Der TagSeit 1866 nur für verstorbene Personen vorgesehen: Trump will auf 250-Dollar-Schein
Vertreter der Trump-Regierung drängen die für den Gelddruck zuständige US-Behörde offenbar dazu, eine 250-Dollar-Banknote mit dem Porträt des Präsidenten zu entwerfen, wie vier aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der Behörde der "Washington Post" berichten. Damit würde zum ersten Mal seit mehr als 150 Jahren eine lebende Person auf US-Banknoten abgebildet - das wurde 1866 verboten, nachdem das Abbild eines unbedeutenden Bürokraten aus dem Finanzministerium auf einem Schein erschienen war.
Wie die Zeitung berichtet, wurde vergangenes Jahr im Kongress ein Gesetzesentwurf eingebracht, der es Trump ermöglichen würde, auf einem 250-Dollar-Schein abgebildet zu werden, um den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zu feiern. Der Entwurf stecke jedoch im parlamentarischen Prozess fest. Dem Bericht zufolge drängten zwei politische Beauftragte im Finanzministerium die Mitarbeiter des Bureau of Engraving and Printing wiederholt, Prototypen der Banknote anzufertigen, so die Mitarbeiter. Dieser Schritt habe in der Behörde wegen der geltenden Rechtslage Bedenken hervorgerufen. Im Rahmen dieser Bemühungen legte einer der Beauftragten den Mitarbeitern des Amtes Entwürfe für die Banknote vor.