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Der TagSo will Schottland im EU-Binnenmarkt bleiben

20.12.2016, 15:35 Uhr

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Nicola Sturgeon. (Foto: AP)

Die Schotten waren über den Brexit "not amused" wie die mittlerweile abgegriffenste Formulierung für Missfallen im Zusammenhang mit Ereignissen in Großbritannien lautet. Denn gerade hatte man sich beim eigenen Referendum vor zwei Jahren dazu durchgerungen Teil des Vereinigten Königreichs bleiben zu wollen, da entscheiden die frustrierten Massen in England und Wales, aus der EU auszutreten. Die Schotten (wie auch die Nordiren) schätzen aber die Mitgliedschaft sehr und legen nun einen Plan vor, wie sie trotz Brexit zumindest Teil des Binnenmarktes bleiben können. Die Möglichkeit eines neuen Referendums müsse "auf dem Tisch bleiben", sagte Premierministerin Nicola Sturgeon - im Klartext: Schottland erklärt sich mittels Volksabstimmung unabhängig und tritt der EU bei. Bei der Vorstellung eines Positionspapiers wurde auch eine eine zweite Idee genannt: Schottland könne eine "differenzierte Option" erhalten, wie sie etwa für die Mitglieder der Europäischen Freihandelszone EFTA und des Europäischen Wirtschaftsraums EWR gelte. Zur EFTA zählen die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island, zum EWR dieselben Länder außer der Schweiz.

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Quelle: ntv.de