Der TagSollen bleiben: Vier Ministerpräsidenten kämpfen für US-Soldaten

Die Länderchefs von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern wollen den angekündigten Abzug von rund 9500 US-Soldaten aus Deutschland verhindern. In einem gemeinsamen Brief an 13 Mitglieder des US-Kongresses, heißt es, die hier stationierten Soldaten stellten das Rückgrat der US-Präsenz in Europa und der Handlungsfähigkeit der Nato dar. Die Strukturen seien von Amerikanern und Deutschen über Jahrzehnte miteinander aufgebaut worden. Sie seien die Voraussetzung für einen partnerschaftlichen Beitrag zum Frieden in Europa und der Welt. "Wir bitten Sie uns darin zu unterstützen, das Band der Freundschaft nicht zu lösen sondern zu festigen und die US-Präsenz in Deutschland und Europa auch für die Zukunft zu erhalten." Unterzeichnet ist der Brief vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann von den Grünen, seiner rheinland-pfälzischen Amtskollegin Malu Dreyer von der SPD sowie den die Regierungschefs von Hessen und Bayern, Volker Bouffier von der CDU und Markus Söder von der CSU. In ihren vier Ländern sind die US-Militärs stationiert.