Der Tag

Der TagSonne im Süden, Sturm im Norden

12.03.2020, 06:23 Uhr
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Ein kontrastreicher Wettertag hat begonnen. Zwar geht es - abgesehen vom Alpenrand mit null Grad - noch einheitlich mild mit 8 bis 13 Grad los. Doch über den Tag ergibt sich dann ein ganz anderes Wetterbild. Denn während der Süden noch lange freundlich und sehr mild mit frühlingshaften 17 bis 19 Grad durch den Donnerstag kommt, rückt von Norden die Kaltfront von Sturmtief "Hanna" heran.

Damit ist es verbreitet wolkig oder wechselhaft mit Schauern und einem teils starken bis stürmischen Wind. Am heftigsten stürmt es an den Küsten und im Bereich der Mittelgebirge. Dort sind Böen von um die 100 bis 120 Stundenkilometer drin. Die stärksten Böen bekommt derweil aber der Oberharz mit Spitzen von 140 bis 150 Stundenkilometern auf dem Brocken. Im Flach- und Binnenland erreichen die Windspitzen zwischen 60 und 100 Stundenkilometer. Vor allem im Norden und Osten.

ntv-Meteorologe-Bjoern-Alexander
ntv-Meteorologe Björn Alexander (Foto: ntv)

Die Temperaturen sind im Süden mit satten Frühlingsgefühlen versehen und klettern in Richtung 20-Grad-Marke. Die Nordhälfte bekommt - neben Sturm und Regengüssen - hingegen maximal acht bis zwölf Grad.

Die weiteren Aussichten: Morgen nochmals unbeständig, windig bis stürmisch und kühler bei 6 bis 13 Grad, bevor der Frühling deutschlandweit in Wallung kommt.

Der Samstag verläuft schon überwiegend trocken und besonders in der Südosthälfte sehr schön bei 6 bis 13 Grad. Am Sonntag legen die Temperaturen nochmals einen Zacken zu bei 10 bis 18 Grad. Und auch nächste Woche gilt: der Frühling mit Sonne und Wärme kommt und bleibt. Ihr Björn Alexander