Der TagSonne zeigt sich nochmal viel vor Regentagen
Nur der alleräußerste Norden und die höheren Berge im Süden starten heute frostfrei in den Tag. Ansonsten gibt es verbreitet Frost oder Bodenfrost mit der Gefahr von Reifglätte. Außerdem wabern vereinzelt dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 50 Metern.
Am kältesten ist es übrigens im Schwarzwald und der Schwäbischen Alb. So melden St. Georgen und Sonnenbühl strengen Frost um die minus 11 Grad. Im Gegensatz dazu vermelden die Wetterstationen am Nebelhorn und auf dem Hohenpeißenberg plus 5 Grad. Wie krass die Temperaturunterschiede auf kleinstem Raum hierbei sein können, zeigt uns beispielsweise der Blick nach Garmisch-Partenkirchen. Im Ort meldet die Wetterstation auf 720 Metern minus 5 Grad. Nur 4 Kilometer südlich liegt der Kreuzeck. Ein Berg mit rund 1630 Metern Höhe, auf dem es gleichzeitig plus 7 Grad sind.
Tagsüber können wir uns heute dank Hochdruckeinfluss noch häufig über viel Sonne freuen. Nennenswerte Einschränkungen in der Sonnenbilanz gibt es nur in den (wenigen) Nebellöchern sowie im Nordwesten, wo später mehr Wolken aufziehen. Die Temperaturen bringen es dabei am Alpenrand auf sehr milde 12 Grad. Auch an der windigen Nordsee sind es bis knapp 10 Grad. Ansonsten werden es häufig 2 bis 7 Grad. Lediglich im zäheren Nebel kalte 0 Grad.
Die weiteren Aussichten: morgen breiten sich in der Nordhälfte dichte Wolken mit Regen oder Nieselregen aus. Eine gefährliche Lage für Teile der Mittelgebirge, denn hier trifft der Regen teilweise auf kalte Böden und kann dort gefrieren. Länger ruhig und schön bleibt es unterdessen im Süden, während mit den Wolken der Wind stürmisch auffrischt. Dazu gibt es zwischen 0 und 12 Grad.
Am Wochenende übernehmen die Tiefdruckgebiete dann überall das Zepter und sorgen immer wieder für Regen, einen zum Teil starken bis stürmischen Wind und recht milde Temperaturen. Vor allem am Sonntag bei 7 bis 13 Grad. Erst in der nächsten Woche wird es wieder kälter. Ihr Björn Alexander