Der TagSpahn überrascht mit eigenem Steuerplan
Jens Spahn ist eigentlich nur Staatsekretär im Finanzministerium, doch der 36-Jährige gilt vielen in der CDU als Mann mit Zukunft. Die britische Zeitung "Guardian" sieht ihn gar als möglichen Bundeskanzler. Das hat er zwar zurückgewiesen, doch bringt sich der Nachwuchsmann immer wieder mit Aufsehen erregenden Forderungen ins Gespräch. So wie jetzt zum Beispiel: Er redet nun einer Senkung der Mehrwertsteuer das Wort. "Lebensmittel behalten den reduzierten Steuersatz, von mir aus auch Kultur und Medien - und ansonsten gehen wir für den Rest auf einen einheitlichen Steuersatz, der dann geringer als die aktuellen 19 Prozent sein könnte", sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium dem Wirtschaftsmagazin Capital. Seltsam daran: Sein Chef, Finanzminister Schäuble hat das gerade erst ausgeschlossen. Was dann wohl von dieser Forderung übrig bleibt?