Der TagSpahn warnt vor Arzneimittel-Engpässen
Die Coronavirus-Epidemie in China kann zu einer angespannten Lage auf dem deutschen Medikamenten-Markt führen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält Engpässe bei Arzneimitteln wegen Produktionsausfällen in der Volksrepublik für möglich. Da die Fertigung in China infolge der Epidemie teilweise eingestellt worden sei, könne dies Folgen haben für die Arzneimittelversorgung in Deutschland, sagte der CDU-Politiker.
Container mit Lieferungen aus China bräuchten etwa vier Wochen bis nach Europa. Daher dürften in den nächsten zwei, drei Wochen noch Wirkstoffe und Zulieferungen ankommen, die vor der Zuspitzung der Lage in der Volksrepublik abgeschickt worden seien. "Jetzt müssen wir uns auch darauf vorbereiten, wie wir damit umgehen", sagte Spahn. Dazu bedürfe es europäischer Absprachen.
