Der TagStaat nimmt weniger Tabaksteuer ein
Deutschlands Raucher haben dem Staat im zweiten Quartal 2019 weniger Steuereinnahmen eingebracht als ein Jahr zuvor.
Insgesamt nahm der Staat von April bis Ende Juni 7 Milliarden Euro an Tabaksteuer ein - rund 200 Millionen Euro oder 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Demnach verringerte sich die Menge der versteuerten Zigaretten binnen Jahresfrist um 6,6 Prozent auf gut 19,1 Milliarden Stück.
Bei Tabak zum Selberdrehen, sogenanntem Feinschnitt, gab es einen Rückgang um 9,2 Prozent auf 5913 Tonnen, der Absatz von Zigarren und Zigarillos sank um 7,3 Prozent auf 704 Millionen Stück.
Lediglich der Pfeifen- und Shishatabak, der seit einigen Jahren wieder im Kommen ist, nahm um 14,5 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 zu.