Der TagStirnfalten können Hinweise auf Sterberisiko geben
Forscher haben über mehrere Jahre einen genaueren Blick in die Gesichter von 3200 Erwachsenen geworfen und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: Von den 233 Studienteilnehmern, die in dem Untersuchungszeitraum von 20 Jahren verstarben, hatten 15,2 Prozent zwei oder drei Stirnfalten, 6,6 Prozent eine Stirnfalte und 2,1 Prozent keine. Studienteilnehmer mit den meisten Stirnfalten hatten somit ein zehnmal erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu jenen ohne Stirnfalten.
"Wir untersuchten Stirnfalten als Marker", sagte Yolande Esquirol bei der Studienvorstellung anlässlich des Europäischen Kardiologiekongresses. "Ein Blick auf das Gesicht eines Patienten reicht, um Alarm zu schlagen, und wir können ihm Ratschläge geben, wie das Risiko verringert werden kann." Die Forscher kennen die genaueren Ursachen dieser Zusammenhänge allerdings noch nicht. Vermutlich sei Arteriosklerose oder eine Verhärtung der Blutgefäße infolge von Ablagerungen ein Faktor.