Der Tag

Der TagStraßenzeitungen wollen enger zusammenarbeiten

07.04.2017, 12:33 Uhr
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(Foto: imago/Gottfried Czepluch)

Man trifft sie in deutschen Großstädten in der U-Bahn, in der Fußgängerzone oder in Kneipen - die Verkäufer von Straßenmagazinen. 45 solcher Zeitungen gibt es in Deutschland und sie bieten Obdachlosen eine Perspektive. Die Macher von Straßenzeitungen wollen ihre Hilfsnetzwerke nun weiter ausbauen und ihre Arbeit professioneller gestalten.

  • Zwar bleibe der Verkauf der Magazine die wichtigste Säule der Trägervereine; Zusatzangebote, wie der Einsatz von Obdachlosen bei alternativen Stadtführungen oder Fortbildungsreihen würden aber an Bedeutung gewinnen, betonten Vertreter von 17 Sozialmagazinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Daneben beraten die 45 Straßenzeitungs-Macher über eine engere Zusammenarbeit der Redaktionen.

  • Die Straßenzeitungen haben nach Angaben der Chefredakteurin des Nürnberger Sozialmagazins "Straßenkreuzer", Ilse Weiß, Auflagen zwischen 5000 und 50.000. Der Verkäufer erhält die Hälfte des Verkaufserlöses von knapp 2 Euro.