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Der TagStudie: Knapp eine halbe Million Tote durch Extremwetter seit 2000

25.01.2021, 10:46 Uhr
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Puerto Rico zählt zu den am schlimmsten betroffenen Ländern. 2017 wütete dort Hurrikan "Maria" (Archivbild). (Foto: picture alliance / Carlos Giusti/AP/dpa)

Bei extremen Wetterereignissen sind laut einer Studie in den vergangenen 20 Jahren fast eine halbe Million Menschen ums Leben gekommen. Ereignisse wie heftige Stürme, Fluten und Hitzewellen hätten zudem seit dem Jahr 2000 wirtschaftliche Schäden in Höhe von rund 2,1 Billionen Euro verursacht, hieß es in einem anlässlich des internationalen Klimaanpassungs-Gipfels veröffentlichten Berichts der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.

  • Am härtesten treffe es Entwicklungsländer, doch auch Deutschland befinde sich unter den 20 am stärksten betroffenen Ländern.

  • Bei der Untersuchung von mehr als 11.000 extremen Wetterereignissen seit Beginn des Jahrhunderts gab es dem Bericht zufolge fast 480.000 Todesopfer.

  • Die meisten Menschen starben demnach in Puerto Rico, Myanmar und Haiti. Auch Industrieländer seien aber zunehmend betroffen.

  • Deutschland komme der Studie zufolge mit mehr als 10.700 Todesopfern besonders bei Hitzewellen sowie wirtschaftlichen Schäden von durchschnittlich 4,27 Milliarden Dollar pro Jahr weltweit an 18. Stelle.

Quelle: ntv.de