Der TagStudie: Schüler erstmals schlechter

Man meckert ja immer gerne über die nachfolgenden Generationen - das lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Heute könnte man die Urteile aber mit einer Studie untermauern. Demnach haben sich die Leistungen deutscher Schüler erstmals nahezu bundesweit verschlechtert.
Im Vergleich zum Vorjahr seien die Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Bereich der Schulqualität, Integration und Bekämpfung der Bildungsarmut schlechter ausgefallen, teilt die Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM) mit.
Beispielsweise würden Viertklässler in den Kernfächern Deutsch und Mathematik schlechter abschneiden als in den Vorjahren. Die Schulabbrecherquote sei aufgrund der Flüchtlinge unter den Schülern wieder angestiegen. Nachholbedarf machen die Experten auch bei der Digitalisierung aus.
Deutschland hinke im internationalen Vergleich bei der Computernutzung an Schulen und bei den IT-Kompetenzen der Schüler hinterher. "Der erstmals im Bildungsmonitor beobachtete Rückschritt bereitet Sorge", erklärte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. "Wir brauchen einen neuen Bildungsaufbruch und dabei mehr Qualität für bessere Teilhabechancen."