Der TagStudie: Zehn Prozent der Erwerbstätigen arbeiten "suchthaft"
Süchtig nach Arbeit? Das trifft einer neuen Studie zufolge anscheinend auf viele Erwerbstätige zu: Rund zehn Prozent von ihnen, also rund 4,5 Millionen Menschen, arbeiten demnach exzessiv und können in der Freizeit kaum abschalten.
Als "suchthaft" wird das Verhalten laut Studie eingestuft, wenn Betroffene lange und schnell arbeiten sowie verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen.
Zudem arbeiten die Betroffenen selbst dann hart, wenn es keinen Spaß macht. Sie leiden oftmals zudem unter einem schlechten Gewissen, wenn sie freinehmen. Nach Feierabend können sie nicht entspannen - Entzugserscheinungen, wie es in der Studie heißt.
Die Untersuchung haben das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und die Technische Universität Braunschweig durchgeführt. Sie wurde von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gefördert.