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Der TagSuche nach sechsjährigem Arian: Polizei ändert Strategie

26.04.2024, 11:20 Uhr

Bei der Suche nach dem sechsjährigen Arian in Bremervörde im nördlichen Niedersachsen hat die Polizei ihr Vorgehen geändert. "Wir haben die Strategie ein bisschen geändert", sagt die Polizei. "Wir haben wieder neue Suchkorridore eingerichtet und suchen dort, allerdings nicht mit den langen Polizei- oder Personenketten, sondern in kleineren Gruppen", sagt Polizeisprecher Heiner van der Werp. Die Suche konzentriere sich auf einen Bereich nordwestlich von Elm, dem Heimatort des Kindes. Die Suche dort laufe auch entlang des Flusses Oste.

Am Morgen erklärte die Polizei, "heute stellen wir alles auf null und fangen noch mal im Ort an". Mit der Suche solle am Ausgangspunkt an der Wohnung der Eltern begonnen werden. "Wir ziehen dann Kreise und werden Stück für Stück erweitern", sagt er. Es seien wieder viele Hundert Helfer im Einsatz; darunter etwa 300 Einsatzkräfte der Bundeswehr. In der Nacht habe die Polizei einige Aktionen durchgeführt, um die Aufmerksamkeit des kleinen Jungen zu erregen. So seien mit sogenannten Skybeamern Lichtkegel an den nächtlichen Himmel geworfen worden. "Auf so etwas reagiert der Junge möglicherweise positiv", sagt der Sprecher. Über Lautsprecher seien bis zum frühen Morgen auch Kinderlieder im Suchgebiet abgespielt worden. Arian wird seit Montagabend vermisst.

Quelle: ntv.de