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Der TagSüdkorea rüttelt an UN-Status von Nordkorea

28.02.2017, 15:06 Uhr

Südkorea hat vor dem Hintergrund der Tötung des Halbbruders des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un gefordert, Nordkoreas Rechte bei der UNO auf Eis zu legen.

  • Der südkoreanische Außenminister Yun Byung Se sagte, nach dem "Hassverbrechen" an Kim Jong Nam in Malaysia müsse über "kollektive Maßnahmen" gegenüber Nordkorea nachgedacht werden.

  • Der Minister äußerte sich vor einer UN-Konferenz in Genf, einem multilateralen Forum zur Verhinderung der Verbreitung von Waffen. Er schlug unter anderem vor, die "Rechte und Privilegien als UN-Mitglied" für Nordkorea auf Eis zu legen.

  • Sollte die Führung in Pjöngjang tatsächlich hinter dem Giftanschlag auf Kim stecken, müsse sich die UN auch fragen, ob ein Land, das "alle Regeln verletzt", dort Mitglied sein solle.