Der Tag

Der TagTag der Pressefreiheit: Reporter ohne Grenzen sieht düstere Entwicklung

03.05.2024, 09:18 Uhr

Drohungen, Angriffe und viele Morde: Die Arbeit ist für Medienschaffende nicht einfacher geworden. Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) beklagt die weltweit steigende Gewalt im Umfeld von Wahlen. Diese Entwicklung sei besonders besorgniserregend mit Blick auf das Superwahljahr 2024, wie der internationale Verein bei der Präsentation seiner jährlichen "Rangliste der Pressefreiheit" mitteilte. Die Lage der Pressefreiheit habe sich weltweit insgesamt gesehen weiter deutlich verschlechtert. Der Verein präsentierte die Liste anlässlich des heutigen "Internationalen Tages der Pressefreiheit".

Die RSF-Geschäftsführerin Anja Osterhaus sagte im ZDF, man schaue sich das jedes Jahr an und habe leider feststellen müssen, dass nur noch in 45, also in einem Viertel der untersuchten Länder, die Lage gut oder zumindest zufriedenstellend sei. "In 36 Ländern ist sie sehr besorgniserregend. Das heißt, dass dort Journalismus - wie wir ihn kennen - eigentlich kaum mehr stattfinden kann."

Quelle: ntv.de