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Der TagTausende Pilger reißen Grenzzäune zu Irak ein

30.11.2015, 19:51 Uhr

Ein Imam aus dem 7. Jahrhundert verursacht Chaos an einem iran-irakischen Grenzübergang. Einige Medien hatten im Iran jüngst verbreitet, dass die Iraker mittlerweile kein Visum mehr forderten. In der Folge trafen Tausende iranische Pilger ohne Visum an der Grenze ein.

  • Eine große Menge Schiiten aus der Islamischen Republik rissen auf ihrem Weg ins Nachbarland Grenzzäune nieder und verletzten Grenzsoldaten.

  • Teherans Botschafter in Bagdad, Hassan Danaifar, sagte im iranischen Fernsehen, zwei Millionen Pilger aus dem Iran hielten sich bereits im Irak auf.

  • Die schiitischen Pilger wollen sich in der irakischen Stadt Kerbela, südlich von Bagdad, am alljährlichen Arbain-Fest zum Gedenken an den Imam Hussein, der im Jahr 680 getötet wurde und als Märtyrer verehrt wird.

Quelle: ntv.de