Der TagTausende protestieren gegen rechte Demo in Hamburg

Nach monatelanger Unterbrechung soll es in Hamburg wieder regelmäßige Kundgebungen eines "Merkel muss weg"-Bündnisses geben. Zum Auftakt sind nur 125 Anhänger dem Aufruf der laut Verfassungsschutz rechtsextremen Organisatoren gefolgt. Der Gegenprotest ist ungleich größer.
Rund 10.000 Menschen demonstrieren in der Hansestadt gegen Fremdenhass und rechte Hetze.
Die Gegendemonstranten zogen in zwei getrennten Aufzügen durch die Innenstadt in Richtung Gänsemarkt, wo sich laut Polizei etwa 125 Menschen zur "Merkel muss weg"-Kundgebung einfinden. Unter den Teilnehmern ist auch die Nummer zwei der fremdenfeindlichen Pegida aus Dresden, Siegried Daebritz.
Die Polizei hatte den Kundgebungsort mit Gittern abgeriegelt, auch Wasserwerfer und die Reiterstaffel stehen bereit. Zu Zwischenfällen kam es zunächst nicht.