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Der TagTeenager horten Pyrotechnik und verkaufen selbst gebastelte Böller

07.04.2025, 20:54 Uhr

35 Kilogramm Pyrotechnik - sowas finden Polizistinnen und Polizisten sicherlich auch nicht alle Tage in einem Kinderzimmer. Das bayrische Landeskriminalamt hatte aber schon mit explosiven Fundstücken in den Zimmern von zwei 14-Jährigen im Allgäu gerechnet und war deshalb mit Sprengstoff-Experten angerückt. Warum? Die beiden Teenager sind wohl ins illegale Business mit Pyrotechnik eingestiegen. Die Ermittler hätten die Wohnadressen der Jugendlichen wegen des Verdachts durchsucht, dass einer der Schüler große Mengen Pyrotechnik aus dem Ausland bestellt und im Bekanntenkreis verkauft haben könnte, teilt die Polizei mit. Außerdem soll das Duo selbst Böller gebastelt und gezündet haben. Neben der Pyrotechnik fanden die Polizisten auch einen dieser selbst gebauten Sprengkörper bei der Durchsuchung. Dieser waren mehrere Monate Ermittlungen vorausgegangen. Die Beamten machten dann noch einen Zufallsfund, der auch Ärger mit den Behörden einbringt: ein Butterflymesser. Einer der Schüler muss sich also nicht nur für Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, sondern auch gegen das Waffengesetz verantworten. Die Eltern müssen hoch erfreut sein ...

Quelle: ntv.de