Der TagTeenie-Gruppe bespuckt Polizisten, droht mit Corona und ruft "Sieg Heil"
Gestern Abend haben vier Teenager in Berlin-Hellersdorf innerhalb kürzester Zeit so viel Mist gebaut, dass sie jetzt wohl mit sehr harten Konsequenzen rechnen müssen.
Zwei Mädchen haben Polizisten gezielt bespuckt und beleidigt und sagten dabei, dass sie mit dem Coronavirus infiziert seien. Eine der Jugendlichen wurde zu Boden gebracht, nachdem sie sich körperlich dagegen gewehrt hatte, ihren Hund während der Überprüfung einem Polizisten zu übergeben.
Besonders brisant: Eine der beiden Jugendlichen war laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden; sie hätte gar nicht in der Öffentlichkeit sein dürfen. Demnach steht ihr Covid-19-Testergebnis noch aus.
Die 15- und 16-jährigen Mädchen waren in Begleitung zweier junger Männer, von denen einer die Beamten mehrmals beleidigt haben sowie den Hitlergruß gezeigt und "Sieg Heil" gerufen haben soll.
Die Polizisten waren von Mitarbeitern der Berliner Verkehrsbetriebe in der Nähe des U-Bahnhofs Hönow zur Unterstützung gerufen worden, nachdem die Gruppe bei lauter Musik herumgegrölt und sie beleidigt hatte.
Die beiden Mädchen kamen wegen des Verdachts auf eine Alkoholvergiftung und psychologischer Auffälligkeiten zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelt wegen mehrerer Beleidigungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.