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Der TagTexas richtet rechtsextremen Mörder hin

07.11.2019, 07:19 Uhr
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Justen Hall (Foto: AP)

Justen Hall, der ehemalige Anführer einer rechtsextremen Gruppe, war 2005 wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Nun ist er im US-Bundesstaat Texas hingerichtet worden. Er hatte 2002 eine 29-jährige Frau in der Nähe der Stadt El Paso erwürgt und die Leiche dann in der Wüste vergraben. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden tötete er die Frau, weil sie ihm gedroht hatte, ein illegales Drogenlabor von Halls rechtsextremer Gruppierung "Arier-Zirkel" auffliegen zu lassen.

Nach jahrelangem Rechtsstreit forderte Hall 2017 seine Anwälte auf, von weiteren Einsprüchen gegen das Todesurteil abzusehen. Die Anwälte kamen der Bitte jedoch nicht nach und legten unter Verweis auf eine angebliche psychische Störung ihres Mandanten weiter Rechtsmittel ein. Hall ist der 19. Häftling, der in diesem Jahr in den USA hingerichtet wird. Allein in Texas wurden acht Menschen hingerichtet.