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Der TagThermomix-Unfälle führen zu Millionen-Strafe

11.04.2018, 10:31 Uhr
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Flatscreenfernseher? Edel-Smartphones? Luxus-Uhren? Da sagen manche Hausfrauen und -männer nur "Papperlapapp!". Das wichtigste Luxusgut ist für sie der Thermomix. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Thermomix hat auch in Australien eine Fangemeinde. Doch nun macht die Küchenmaschine des deutschen Herstellers Vorwerk dort Negativ-Schlagzeilen. Die Vertriebsfirma vor Ort namens Thermomix in Australia (TiA) muss dort umgerechnet 2,9 Millionen Euro Strafe zahlen.

  • Der Bundesgerichtshof sah es als erwiesen an, dass TiA die Geräte trotz eines bekannten Sicherheitsproblems verkauft hat. Außerdem habe es die Öffentlichkeit über die Sicherheit der Produkte in die Irre geführt und Rückerstattungen verweigert.

  • Die oberste australische Verbraucherschutzbehörde ACCC hatte im vergangenen Jahr ein Gerichtsverfahren gegen TiA eingeleitet, nachdem mindestens 14 Fälle bekannt wurden, in denen Thermomix-Kunden beim Hantieren mit einem älteren Modell der Küchenmaschine verletzt wurden.

  • Das Gericht befand nun, dass TiA das Thermomix-Modell knapp drei Monate lang weiterverkaufte, obwohl das Unternehmen das potenzielle Verletzungsrisiko kannte. Erst im September 2014 informierte die Firma die Verbraucher in einem Rückruf über die Sicherheitsprobleme.

Die Stiftung Warentest hat übrigens vor drei Jahren mal den Thermomix und seine Konkurrenten von Moulimex, Kenwood und anderen getestet. Hier lesen Sie mehr.