Der TagTief "Mortimer" bringt stürmischen Wochenbeginn
Der September endet heute mit dem ersten Herbst-Sturmtief. "Mortimer" hat inzwischen die Ostsee erreicht und damit hat sein Hauptsturmfeld den Westen Deutschlands bereits überquert. Auf den Bergen zum Teil mit Orkanböen bis über 140 Stundenkilometer.
Die heftigste Böe aus der vergangenen Nacht meldete die Wetterstation auf dem Feldberg im Schwarzwald mit 146 Kilometer pro Stunde. Aber auch einige Flachland-Stationen vermeldeten bereits Windspitzen um die 100 km/h oder etwas darüber. Das entspricht schweren Sturmböen bis orkanartigen Böden der Windstärke 10 oder 11.
Am Vormittag müssen Sie sich vor allem von der Nordsee bis herunter in den Osten Bayerns sowie in der gesamten Osthälfte nochmals mit einer ähnlichen Größenordnung rechnen. Also Orkanböen auf den Bergen und Windspitzen bis um die 100 km/h im Flachland. Weiter westwärts haben Sie hingegen das Schlimmste in Sachen Sturm hinter sich. Und auch wettertechnisch bringt der Tag dem Westen und dem Süden eine rasche Entspannung.
Der meiste Regen ist gefallen und im Tagesverlauf zeigt sich die Sonne immer häufiger, während es in der Nordosthälfte wolkig oder wechselhaft mit zahlreicheren Schauern und einzelnen Gewittern weitergeht.
Die Temperaturen: vom letzten Hauch des Spätsommers, der gestern im Südwesten noch bis um die 26 Grad brachte, ist nichts mehr übrig. Die Werte bringen es maximal noch auf 14 bis 16 Grad im Norden sowie im Bergland und auf 17 bis 20 Grad im großen Rest.
Die weiteren Aussichten: morgen gibt es bei den Temperaturen nochmals einen kleinen Peak nach oben bei bis zu 23 Grad im Süden. Zeitgleich zieht im übrigen Land aber schon Tief "Nils" mit Wind und teils ergiebigem Regen durch. Hier die Details hierzu sowie der Blick auf die Sturmdetails und den Trend zum langen Wochenende. Kommen Sie gut und sicher in und durch den Tag.
Ihr Björn Alexander
